Ende des vergangenen Monats hatten sich ca.100 interessierte Zuhörer für die Neugestaltung des „Hippegeländes“ und die Anbindung an den alten Dorfkern in einem Vortrag informiert. Der Wegzug der Firma hat ein gewaltiges Areal freigegeben und es ist zu fragen, wann Hagen wohl je wieder solche eine große Baustelle haben wird.

Diese Baustelle steht im Moment augenfällig im Blickpunkt – aber was ist aus der Firma Hippe geworden? Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) hatte zu einer Besichtigung der Firma Hippe Maschinenfabrik und Gerätebau eingeladen. Rechtzeitiges Anmelden war erforderlich, denn die 60 Plätze waren schnell ausgebucht. Die Besucher wurden von dem Firmenchef Herr Dr. Hendrik Hippe und Herrn Axel Averdiek herzlich begrüßt. In zwei Gruppen wurden dann die neuen Gebäude besichtigt und viele Fragen gestellt. Alle waren überrascht von den großen, hellen und übersichtlichen neuen Hallen. Ein großer Vorteil ist die enorme Energieeinsparung von ca. 50% durch die Wärmedämmung der Halle. Die 60 Mitarbeiter im Betrieb haben einen wesentlichen angenehmeren Arbeitsplatz als vorher. Auch ist die Effizienz im neuen Betrieb höher, da die Wege im Produktionsablauf reduziert werden konnten.

Im Laufe der Führung ging es dann vorbei an CNC-Maschinen, durch die Aluminium- und die davon getrennte Stahlhalle. Riesige Lackieranlagen mit enormen Luftumwälzungen zeugen von dem enormen technischen Aufwand, ein gutes Produkt zu erzeugen und an die Kunden abzuliefern.

Das Qualitätsmanagement spielt im Betrieb eine wichtige Rolle. Für die Zusammenarbeit mit den großen Kunden, der Deutschen Bahn und z.B. Siemens ist die Zertifizierung nach den neuesten DIN-Normen eine zwingende Voraussetzung.

1954 wurde die Firma am alten Standort von Herrn Friedrich Hippe (dem Großvater von Hendrik Hippe) gegründet.

Gab es da nicht  Wehmut, als diese Gebäude nun dem Erdboden gleichgemacht wurden? Diese Frage beantwortete Herr Hippe mit einem Nein: „aber es wäre mir schwerer gefallen, wenn nicht schon der neue Betrieb gestanden hätte und die Produktion angelaufen wäre“. Die KAB bedankte sich herzlich für den Einblick und wünscht dem Firmenchef und den Mitarbeitern eine erfolgreiche Zukunft.

Welche Ausbildungsplätze die Firma Hippe und andere Hagener Ausbildungsbetriebe anbieten, kann auf dieser homepage unter „Hagen bildet aus 2.0“ nachgelesen werden.

 

 

alt alt
Ehemaliger Standort der Firma Hippe... ...in Hagen an der Hüttenstrasse
alt alt
Größe der neuen Gebäude ist auf dem Bauschild gut erkennbar Nach der Fertigstellung...
alt alt
...beginnt sofort der Umzug... ...an den neuen Standort in Natrup-Hagen
alt alt
Herr Dr. Hendrik Hippe... ....begrüßt die Gäste der KAB
alt alt
Die neuen Hallen sind hell und übersichtlich, so kann auch der Materialfluss besser gesteuert werden
alt alt
Lackieranlagen... ...nach dem neuesten Stand der Technik
alt alt
Fertigung von Schalterfernantrieben... ...Trennschaltern und Gleisdrosseln
alt alt
Wareneigangsbereich Die Aluminiumfertigung ist streng...
alt alt
...von der Stahlfertigung getrennt Blick in die Stanzerei
alt alt
Rohmaterial für Schwellenlagereisen Laserzentrum
alt alt
Blick in das Versandlager Herr A. Averdiek führt die zweite Gruppe durch den Betrieb
alt alt
Verschiedene... ...Anwendungsbereiche...
alt alt
alt alt
alt alt
...der bei der Firma Hippe... ...gefertigten Teile und Baugruppen
alt alt
Ein großer Teil... ...dient dem Sicherungswesen
alt alt
Abschlußgespräch mit Herrn A. Averdiek... ...und Herrn Dr. H. Hippe
alt

Herr Alois Henle bedankt sich im Namen

der K A B  St. Martinus

bei den beiden Herren

mit der üblichen Flasche Rotwein