Die im zweijährigen Zyklus stattfindende Krippenbesichtigung des Rentnertreffs der KAB ist seit langem ein fester Bestandteil ihres Programms. In diesem Jahr war das Kloster Bardel, nahe der holländischen Grenze, das Ziel der 48 mitgereisten Krippenfreunde.

 

In der Bardeler Klosterkirche ist alljährlich in der Weihnachtszeit eine große und eindrucksvolle Krippe zu sehen, die von Heiligabend bis Ende Januar zahlreiche Besucher von nah und fern anzieht

Zum wiederholten Mal fand in diesem Jahr im Klostergebäude auch eine Krippenausstellung des Künstlers Franziskus Welmer aus Essen statt. Es handelt sich dabei um außergewöhnliche Krippen aus Lateinamerika, Afrika und Asien. Dazu wurde im Kloster eine regelrechte Krippenstraße eingerichtet. Für die Ausstellung in diesem Jahr hatte der Künstler eine neue, sehr aufwendige Krippensituation geschaffen: eine Krippe mitten in einem Elendsviertel Brasiliens.

Zugleich bestand für die Besucher die Möglichkeit, das Brasilien-Museum der Bardeler Franziskaner im Klostertrakt zu besichtigen. Es zeigt Gegenstände aus der Volkskunst, der Tierwelt, aber auch religiöse Kunstwerke aus dem kulturellen Leben. Ebenso werden die heutigen sozialen Gegensätze zwischen Armen und Reichen veranschaulicht.

Pater Wilhelm Ruhe, der alljährlich die „Bardeler Adventsmeditationen“ herausgibt, stand abschließend für ein Gespräch über die Aufgaben des Klosters bereit. Er berichtete von den Anfängen des Klosters im Jahr 1922, das vor allem gegründet wurde, um Menschen dafür zu begeistern, als Missionare nach Brasilien zu gehen. In diesen 90 Jahren bis heute sind ca. 300 junge Leute als Franziskaner in die Mission in das südamerikanische Land gegangen.

Das Missionsgymnasium ist seit 2002 in der Trägerschaft der Diözese Osnabrück und wird heute von über 700 Schülerinnen und Schülern besucht. Zehn Franziskaner leben zurzeit als Pater oder Bruder in Bardel. Was für viele überraschend war, hörten die Teilnehmer nach lebhafter Diskussion von Pater Ruhe: Die Standorte Bardel/Bad Bentheim und Mettingen gehören als einzige deutsche Niederlassungen nicht zur deutschen Provinz, sondern zur „Franziskanerprovinz vom hl. Antonius in Brasilien“ und sind in Brasilien auf vielfache Weise im sozialen, karitativen und kirchlichen Bereich tätig.

Natürlich durfte bei dem winterlichen Ausflug eine Kaffeepause nicht fehlen. Im Gasthaus „Hof Aarnink“ in Bad Bentheim war Gelegenheit, sich bei heißen Getränken und leckerem Kuchen wieder aufzuwärmen.

Die Krippenfahrten des Rentnertreffs, die alle zwei Jahre stattfinden, sind aus dem Programm der KAB nicht mehr wegzudenken. Viele Krippenbegeisterte fanden in Bardel bei den über 40 ausgestellten Krippen sicher wieder neue Anstöße und Gestaltungstipps zum Aufbau ihrer Krippe in der häuslichen Stube im nächsten Jahr.

 

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Bei regnerischem Wetter ging die Fahrt los in Richtung Bardel  
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Tagesrestaurant ---Hof Aarnink in der Nähe von Bad Bentheim  
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alt Der Hof Aarnink befindet sich an der Grenze von den Niederlanden und Deutschland. Mit köstlichem Kuchen und heißen Getränken verflog die vorgesehene Kaffeepause wie im Flug. Alle waren angetan von der freundlichen Bewirtung der holländischen Betreiber des Kaffees
   
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Im Haupteingang .... .....Begrüßung durch einen Franzikaner Pater
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Als erstes die Besichtigung der beiden besonderen Krippen..... ......aus einem Elendsviertel....
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.... Brasiliens---hier herrscht unvorstellbare Armut  Nach Angaben des Künstlers ist die Darstellung weitgehendst autentisch
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Fotografische Dokumentation der ... ....Entstehung des Klosters
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  Außergewöhnliche Krippen aus...
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Lateinamerika... ....Asien....
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...Afrika usw Der Künstler Franziskus Welmer zeigt 60 weihnachtliche.....
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....Darstellungen aus aller Herren Länder Die ausgestellten Kunstgegenstände fanszieren auch diese Damen.....
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Auch das Museum mit Brasilianischer Kunst konnten wir besichtigen "Unverwechselbare"  Personen
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Die besondere Krippe in der Kirche von Bardel  
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Das Aufstellen der Krippe dauert ca 3 Wochen Der letzte Buchstabe des Hebräischen Alphabetes
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Der etwas eigenwillige Kreuzweg in der Kirche Aufmerksame Zuhörer sind alle KAB/lerinnen und /ler und....
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....freuen sich über die interessante, manchmal auch scherzhafte Erklärung zur Entstehung des Klosters Mit einem herzlichen Dankeschön und einem kräftigen Applaus verabschiedeten wir uns von Pater Ruhe