Traditionell wird im KAB Unterbezirk die Messe zum Tag der Arbeit und das anschließende gemütliche Besammensein von einer KAB Gruppe organisiert. Hierbei wird nicht die Kirche als Veranstaltungsort ausgewählt, sondern die Mitglieder treffen sich dort, wo Arbeit praktisch geleistet wird.

So fanden die Messen in den letzten Jahren in Hagen in der Maschinenfabrik Hippe, in der Firma Bücher an der Osnabrücker Straße, im Realschulzentrum (KAB hatte seinerzeit einen Kooperationsvertrag mit der Schule) und jetzt im St- Anna-Stift ( mit 120 Arbeitsplätzen dem größten Arbeitgeber in Hagen) statt.

 

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Die Bannerträger aus den Ortsgruppen warten auf den Einzug und werden von unserem Präses, Pastor Josef Ahrens begrüßt.
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Der Liturgieausschuss - hier Janine Wille und Hubert Wellmann - haben die Messe zum Tag der Arbeit thematisch vorbereitet Die Sitzplätze sind bis auf den letzten Platz belegt.
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Vorne auf der Leinwand wird das Bild einer Altenheimbewohnerin gezeigt. Es tut gut, den Gottesdienst auch in der Gemeinschaft mit anderen KABlern feiern zu können.
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Mit dabei sind die "Jubiläumsfiguren der KAB" - der Stahlarbeiter und die rollstuhlschiebende Frau. Insgeamt wird in dieser Messe auch die Arbeit der Pflegekräfte wertgeschätzt.

Hier noch einmal das nachdenkliche Bild der alten Frau: "mit welchen Augen seht ihr mich".

Unser Präses spricht die Schlußworte an die KAB-Mitglieder.

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Die "Bergers" sagen nicht nein, wenn sie angefragt werden... es ist musikalisch ein besonderer Hörgenuss. Das Wetter hat sich gehalten und so kann die körperliche Stärkung mit Wurst und Getränken vor dem Anna Stift umgesetzt werden.
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Der KAB Shanty-Chor gibt noch ein kleines Konzert mit Liedern aus der großen weiten Welt.

Vom St. Anna-Stift haben es sich die neue Pflegedienstleiterin Cornelia Düwel und der Leiter Florian Schönhoff nicht nehmen lassen, persönlich dabei zu sein.

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Christoph Pelke hatte nicht nur den Maiaufruf der KAB vorgelesen, sondern auch den Absatz angekurbelt. Von dieser Mannschaft kommt nur das Beste: Im Back-Office Manfred Heinsch und Mathias Engelmeyer und an der Kundenfront Martina Krützmann und Birgit Klein
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Auch Marlies Kretschmer - sonst ganz aktiv in Anna`s Cafe - kann heute mal geniessen.

"woran denkt ihr, wenn ihr mich seht"

(Die Gedanken der alten Frau stehen am Ende dieser Seite)

Die Bewohner des St.-Anna-Stiftes sind  im Haus gut aufgehoben und liebevoll betreut. Und die KAB kommt immer wieder gerne in dieses Haus, ob es die Auftritte des KAB Shanty Chores sind oder die KABler beim jährlichen "Rollstuhlschieben" im Anna Stift.

Herzlichen Dank an die Leitung des St- Anna-Stiftes für die freundliche Aufnahme der Gäste, an unseren Liturgieausschuss und die zupackenden Hände für die Durchführung und Bewirtung.

und an unseren Präses für die Feier der Hl Messe mit uns.

Es könnten die Gedanken der Frau sein, die wir auf dem Bild oben sehen:  

Schwestern und Brüder, was seht Ihr, wenn Ihr mich anseht? Eine verbitterte, verwirrte alte Frau, nicht sehr weise, unsicher in ihren Bewegungen, mit leeren, weitblickenden Augen. Eine Frau, die beim Essen sabbert. Eine Frau, die keine Antwort gibt, wenn man ihr mit lauter Stimme sagt: „Ich möchte, dass Sie es versuchen!“ Sie scheint immer etwas zu vermissen, verloren zu haben. Mit Baden und Füttern wird der Tag ausgefüllt. Ist es das, was Du siehst? Dann öffne Deine Augen! Du siehst mich gar nicht richtig! Ich will erzählen, wer ich bin: Ich bin ein kleines Mädchen, mit Vater und Mutter, Brüdern und Schwestern, die einander lieb haben. Ein junges Mädchen von 16 Jahren, träumend, dass sie bald einen Freund finden wird der sie liebt. Eine Braut schon mit 20 Jahren – mein Herz macht einen Sprung, wenn ich an die Hochzeit denke. Mit 25 Jahren habe ich eigene Kinder, die mich brauchen. Glückliches Zuhause! Eine Frau von 30 Jahren, meine Kinder werden nun schnell groß. Mit 40 Jahren sind sie erwachsen und gehen eigene Wege. Aber mein Mann ist bei mir und nimmt mir die große Traurigkeit. Mit 50 Jahren spielen Enkelkinder um mich herum. Wir lieben sie, und sie lieben uns. Schwere Tage kommen über mich. Mein Mann stirbt. Ich denke an die Jahre und die Liebe, die ich erlebt habe. Nun bin ich eine alte Frau. Mein Körper ist verschrumpelt, Anmut und Kraft sind dahin. Aber im Inneren dieser alten Hülle wohnt immer noch das junge Mädchen. Ich denke an die Freude, ich denke an den Schmerz, und ich liebe das Leben, immer, immer wieder. Schwestern und Brüder, schaut nicht auf irgendeine alte Frau. Schaut ganz genau – schaut auf mich!