Am Schluss gab’s sogar eine Urkunde (Bericht aus der NOZ)

Hagener Ferienkinder lernen vom Imker nicht nur, wie man sich gegen Bienenstiche schützt

 

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Imker Alois Henle zeigt den Ferienkindern seine Bienen. 
Foto: Till Bücker
 
tbu Hagen. Alles rund um Bienen und die Imkerei erfuhren 15 Hagener Ferienkinder bei der Ferienspaßaktion „Der Imker und seine Bienen“ im Martinusheim: Wie viele Pollen sammelt ein Bienenvolk innerhalb eines Jahres? Warum erzeugen Bienen Honig? Wie bekommt man den Honig aus den Waben? Woran erkennt man die Bienenkönigin?
Alois und Marlies Henle aus Hagen klärten die Teilnehmer über die Honiggewinnung und das Leben im Bienenvolk auf.

Gutes Wissen

„Die Kinder haben bereits ein gutes Wissen. Darüber wundere ich mich immer wieder“, stellte Marlies fest. Bereits zum sechsten Mal waren die beiden Imker beim Ferienspaß dabei.
Dennoch kamen einige Fragen auf. „Wurden Sie schon einmal gestochen?“, wollte Erik wissen. Alois lachte: „Schon ganz oft.“
Er erklärte den Kindern, dass es aus diesem Grund Schutzkleidung gebe. Außerdem seien besondere Maßnahmen von Vorteil. Eine Pfeife, aus der Rauch hinausströme, sei eine davon. „Dann sehen die Bienen nichts mehr“, vermutete Paul. In Wahrheit bekämen sie jedoch Angst und flüchteten, stellte der Imker klar.
Neben einer Fülle von Informationen brachte das Ehepaar ein Bienenvolk in einem Baukasten mit, das sich die Teilnehmer anschauen konnten.
Die Bienenkönigin sollte gefunden werden, was sich als schwierig herausstellte. „In einem Volk leben 30 000 bis 40 000 Bienen“, sagte Marlies.

Rapshonig probiert

Darüber hinaus probierten die Kinder den selbst produzierten Honig der Imkerei: die Sommertracht sowie den hellen Rapshonig. Das war natürlich lecker.
Am Schluss wurden noch echte Bienenwachskerzen angefertigt, die neben einer Urkunde mit nach Hause genommen werden durften. Dazu wurden Wachsplatten erwärmt, die die Kinder um eine Kerze wickelten. Danach hielten sie die Kerzen zur Stabilisierung noch in flüssiges Bienenwachs.