Geplante Ausfahrt mit den Bewohnern des St. Anna-Stiftes scheiterte an sommerlichen Temperaturen

Der extrem heißen Witterung war es zu verdanken, dass der jährliche KAB-Sommerausflug vom Leitungsteam des Sankt Anna-Stiftes abgesagt werden musste. Die vom Rentnertreff der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) vorbereitete Tour zur Forellenzucht von Hans-Heiner Kasselmann in der „Kollage“ konnte nicht realisiert werden, da die Sonne es „zu gut“ meinte und mit 32 Grad so manchem den Schweiß auf die Stirn trieb. Auch waren im weiteren Verlauf des Nachmittags vom Wetterdienst heftige Gewitter angesagt, die sich mit starkem Wind und Hagel unwetterartig auswirken sollten.

Hinlänglich entschädigt wurden die Helfer, die sich zum Rollstühle chauffieren eingefunden hatten, aber auch die Bewohner des Pflegeheimes, durch den spontanen Entschluss, im Foyer der Wohnstätte zu bleiben und mit Musik und Liedern den Nachmittag zu gestalten.

Günter Altevogt hatte sich kurzfristig bereit erklärt, seine Gitarre und eine Reihe eigens erstellter Liederbücher mitzubringen. Viele zünftige Volks- und Wanderlieder schmetterten bald durch das ganze Haus, wobei erkennbar war, mit welcher Inbrunst die älteren Bewohner die einst vertrauten Lieder mitsangen. Wie in jedem Jahr konnten sich alle Beteiligten danach auf eine erfrischende Portion Eis freuen. Schwester Johanna Maria und Annette Baller, Begleitender Dienst des St. Anna-Stiftes, stimmten dann zum Ausklang das Hagener Lied von Mathias Seling (1792-1860) an: „Wo ist ein Dorf wie Hagen, so wunderlieb und schön, ringsum von Ferne ragen empor der Berge Höhn.“, das von der ganzen Gruppe weit vernehmbar mitgesungen wurde.

Helmut Runde, Verantwortlicher für den KAB-Rentnertreff, sagte zum Abschluss, dass man an den freudigen Gesichtern aller 65 Teilnehmer erkennen konnte, dass es wieder gelungen war, für die Heimbewohner und die Unterstützer einen heiteren und lebenslustigen Nachmittag zu verbringen.

Seit dem Jahr 2004 lädt die Rentnergruppe der KAB einmal jährlich in den Sommermonaten ein, einen Ausflug in die nähere Umgebung des Heimes zu unternehmen. Annähernd dreißig Begleiter und ebenso viele Heimbewohner sind dann jeweils dabei, die Sehenswürdigkeiten oder die baulichen Veränderungen im näheren Ortsbereich zu inspizieren. Viele Ziele können die ehrenamtlichen Helfer in dieser Zeit aufzählen: Besuch in der Pfarrkirche Sankt Martinus mit Pfarrer Josef Ahrens, Erkunden der Pferdehöfe Kasselmann und Koschel, Führung in der Alten Kirche, Musterung der neuen Feuerwehranlage an der Astrid-Lindgren-Straße, Gesprächsstunde im Rathaus mit Bürgermeister Peter Gausmann, Besichtigung der Firma Türen-Altenhoff und die Begehung des neu gestalteten Altenhagener Platzes im Baugebiet Altenhagener Esch.

 

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Begrüßung durch Helmut Runde  
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Günter Altevogt gab mit seiner Gitarre den Ton an In der Pause gab traditionell Eis
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