1.Tag

Nachdem alle Koffer verladen und alle Fahrräder startklar waren gab uns Kaplan Coffi Akakpo den Reisesegen und wünschte uns eine gute Fahrt. Ein erstes Gruppenfoto wurde geschossen und 21 motivierte Radfahrer/Innen starteten in Richtung Gievenbeck.   Bei gutem Wetter erreichten wir bald über Natup-Hagen und Leeden die erste und wohl auch größte Steigung, die überwunden werden musste. Da wir alle, bis auf Veronika, E-Bikes fuhren, gab es keinerlei Probleme. Veronika schaffte es auch „Ohne“ spielend.Zwischendurch machten wir kleine Pausen, um den Energiehaushalt wieder aufzufüllen.An Lengerich vorbei fuhren wir ab Ladbergen dann eine längere Strecke am Dortmund-Ems-Kanal entlang und erreichten den Ort Gelmer. Hier hatte Werner Hehemann uns in einem urigen Lokal am Yachthafen angemeldet. Es gab riesige Portionen, die kaum zu schaffen waren.So gestärkt traten wir wieder für die letzten Kilometer in die Pedalen. Wenn es bislang über schöne Straßen und Wege ging, erwartete uns nun der Weg durch Münster. Es hieß höllisch aufpassen und immer wieder unterbrachen rote Ampeln unseren Fahrfluss. In Münster gibt es sehr viel Radfahrer/Innen, die eine rasante Fahrweise an den Tag legen, die uns allen so nicht bekannt war. Aber Dank Günter Hölting`s und Werner Hehemann`s Führung erreichten wir gegen 16.00 Uhr wohlbehalten unser Ziel Haus Mariengrund in Gievenbeck. Gut 55 km lagen hinter uns.Eine Schwester empfing uns sehr freundlich, verteilte die Zimmerschlüssel und erklärte uns das Haus. Mariengrund ist ein Bildungshaus des Schönstattordens.Nachdem wir alle die Zimmer bezogen und uns erfrischt hatten, trafen wir uns im Speisesaal zum Abendbrot wieder. Anschließend erkundeten wir das Außengelände und gingen in den Clubraum zum „Kennenlernabend“. Es wurde viel erzählt, gesungen und gelacht.

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 Als Neuer bekommt Gerd Schecklinsky den Tourenwimpel  Fahrt in Richtung Ladbergen
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 Leider gehört uns keine der Jachten... ...nur die Fahrräder gehören uns
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 Bei solch gutem Essen ist die Bedienung durch den Chef selbstverständlich  Aber auch alle anderen sind sehr zufrieden
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 Ankunft und Begrüßung im Haus Mariengrund, mit Zimmerverteilung  
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2. Tag

Nachdem uns die Sonne geweckt hatte, hielten wir in der Kapelle am Haus eine Morgenandacht ab. Anschließend stärkten wir uns bei einem leckeren Frühstück. Gegen 9.45 Uhr starteten wir zum ersten Tagesausflug. Es ging an der Werse, einem kleinen urigen Flüsschen, entlang. Doch zuerst mussten wir durch die Stadt Münster! Es gibt da eine schöne Fahrradpromenade, die aber alles andere als gemütlich ist. Wie schon gestern, kostete es ganz schön Nerven, hier durchzukommen. Doch als wir es geschafft hatten, wurden wir durch sehr schöne Radwege – durch Wälder und Wiesen – immer an der Werse entlang entschädigt.

In dem Städtchen Albersloh machten wir unsere Mittagspause und jeder stärkte sich nach seinen Bedürfnissen.

Auf dem Rückweg machten wir dann noch in Hiltrup Halt, um ein leckeres Eis zu essen. Da es das Wetter sehr gut mit uns meinte, schmeckte es auch besonders gut.

Auf dem Rückweg streiften wir dann noch den Aasee und stürzten uns wieder in den chaotischen Radverkehr von Münster. Es ließ sich nicht umgehen, da das Haus Marienrund ja in einem westlichen Vorort von Münster liegt.

Gegen 17.00 Uhr erreichen wir alle wohlbehalten unser Quartier. Ca. 54 km haben wir geschafft. Nach dem Abendessen trafen wir uns wieder zur geselligen Runde im Clubraum
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 Morgengebet in der Schönstatt- Kapelle  
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 Noch eine Telefonat von Mutter zu Mutter und dann starten wir zur ersten Tagestour
 Wenn Günter nach dem Weg fragt, muss es schon sehr komplizert sein
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 Schilderwald gibt es auch für Radfahrer  
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 Solch ein riesen Eisbecher zur Pause...

...das ist ein Genuß und  die Freude darauf ist gut zu sehen !!

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  Bei Elisabeth und Paula natürlich auch !
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 Auf den Abend im Clubraum freuen sich immer alle  Es gibt immer sehr viel zu erzählen...
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 ...und gesungen wird auch viel
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3.Tag

Wieder Sonnenschein!

Nach der Morgenandacht und dem Frühstück starteten wir um 9.30 Uhr.

Heute stand der Besuch einer Bonbonmanufaktur auf dem Programm. Diese befindet sich direkt in Münster in der Nähe der Ludgerikirche. Hier hatten wir eine einstündige Vorführung. Zwei junge Männer haben sich selbständig gemacht und stellen Bonbons in reiner Handarbeit her. Wir konnten miterleben, wie aus einer kochenden Zuckerlösung, vermischt mit natürlichen Farbstoffen Bonbons mit einem Smiliegesicht entstanden. Hier ist jeder Schritt noch echte Handarbeit. Natürlich konnten wir auch das Ergebnis kosten und auch käuflich erwerben. Die Vorführung dauerte eine Stunde und war sehr aufschlussreich.

Aus Münster heraus ging es dann in östliche Richtung zu den Rieselfeldern. Es ist heute ein großes Naturschutzgebiet und bietet vielen Vögeln und Tieren Lebensraum. Von den Straßen aus konnten wir immer mal zwischen den hohen Schilfbewuchs auf die dahinterliegenden Teiche schauen. Die meisten waren voller Entengrütze. Von einem Aussichtsturm, - 64 Stufen hoch - den wir nach der Mittagspause angefahren haben, hatten wir einen wunderschönen Überblick über die unendliche Weite des Gebietes.

Zur Mittagspause steuerten wir wieder das Lokal am Yachthafen an, wo wir auf der Hinfahrt so gut gespeist hatten. Doch die meistens tranken eine Tasse Kaffee und gönnten sich ein Stück Kuchen.

Da wir uns im Norden von Münster befanden, konnten wir über den Stadtteil Kinderhaus wieder nach Gievenbeck fahren und mussten nicht durch die Stadt. Gegen 17.00 Uhr waren wir zurück und hatten gute 50 km hinter uns gebracht.

Um 18.00 Uhr war der Grillabend angesetzt und wir bekamen lieben Besuch aus Hagen.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es zum gemütlichen Teil über. Veronika Lauxtermann erhielt die „Königskette“ erweitert um eine Plakette mit der Aufschrift: „Eiserne Lady“. Veronika hat diese Würde verdient, da sie schon sehr viele Jahre mitfährt und noch immer ohne E-Bike die Strecken meistert. Auch ist sie immer hilfsbereit und für jede Aufgabe bereit.

Werner Hehemann legte ihr die Kette um und alle gratulierten. Bei dieser Gelegenheit stellte Manfred Heinsch die Frage an Werner Hehemann, ob er auch im nächsten Jahr wieder eine Radtour planen und durchführen würde. Werner machte uns Hoffnung!

Es wurde dann noch ein sehr lustiger Abend mit viel Gesang und Spaß.

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 Für alle ist die manuelle Herstellung von Bonbons total neu
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 Wie aus einer zunächst zähen Masse... ...und der Umgang damit...
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 ..Bonbons enstehen.. ...bis hin zum Verkleinern , natürlich auch von Hand, ist sehenswert. Eine Person kann so etwa  20.000 Bonbons herstellen.
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   Auch große Kuchenstücke sind sehr beliebt...die Freude ist unverkennbar!!
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 Danach macht das Fahren wieder richtig Freude.....und bei dem Wetter besonders!  Eine Fahrt durch die Rieselfelder ist ein besonderes Erlebnis
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 Natur pur  
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 Rückfahrt vom Aussichtsturm in den Rieselfeldern  Am Abend begrüßt Werner unsere Gäste und lädt zu einen besonderen Abend ein
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 Zunächst versorgen uns die beiden Griller Mathias... ...und Manfred mit wohlschmeckenden Spezialitäten
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 Die leeren Teller lassen darauf schließen, das es auch geschmeckt hat !         Höhepunkt des Abends ist die Verleihung des Ordens..                    " E I S E R N E     L A D Y "
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 ...an Veronika Lauxtermann . Sie fährt zum 29 x die Tour mit . Das   Besondere , ohne E- Bike ! Und das soll auch vorerst so bleiben.      10 Jahr noch ???  Beifall und viele Gratulanten tun ihr richtig gut
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 Natürlich freut sich Alfred auch mit ihr  Die Gratulaten stehen Schlange
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Hoch soll sie leben, dreimal mal hoch !!!      In der Gesellschaft von Agnes und Margret fühlt Werner            sich sehr wohl !
 

4. Tag

Nach dem üblichen Morgenritual starteten wir um 9.30 Uhr wieder bei Sonnenschein gen Havixbeck. Die erste Rast legten wir beim Rüschhaus ein, wo Annette von Droste Hülshoff auch zeitweise gelebt hat. Hier konnten wir nur die Gärten besichtigen, da das Haus restauriert wurde. Weiter ging es dann Richtung Havixbeck zur Burg Hülshoff, ( eine Wasserburg) wo die Dichterin geboren wurde. Dieses Haus wird noch als Restaurant genutzt und auch für große Festlichkeiten z.B. Hochzeiten angeboten.

In Havixbeck angekommen, zwischenzeitlich hatte es etwas geregnet, machten wir Mittagspause und besuchten dann das Sandsteinmuseum. Hier konnten wir sehen, wie mühsam früher die Sandsteinblöcke aus den Felsen herausgesprengt wurden und wie mit reiner Muskelkraft die schönsten Ornamente und Figuren herausgehauen wurden. Es war sehr interessant. Einige schauten sich auch noch die Pfarrkirche in Havixbeck an, die z.Zt. umgestaltet und renoviert wird.                              

Dann ging es wieder zurück nach Münster zum Aasee. Hier hatte uns der Regen dann doch noch erwischt. In einem Lokal am Aasee konnten wir dann bei Kaffee und Kuchen doch das stärkste Schauer abwarten und dann wieder trocken durch schöne Waldstrecken ins Quartier fahren, wo wir gegen 17.00 Uhr ankamen nach ca. 50 km.

Nach dem Abendbrot trafen wir uns wieder alle im Clubraum um noch ein paar schöne Stunden zu verbringen.

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 Erste Rast am Rüschhaus... ...in dem Droste Hülshoff zeitweise gelebt hat
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 Die wunderschönen Parkanlagen ... ....laden zum Verweilen ein
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 Das gibt es auch noch im Münsterland: Einen Tante Emma Laden
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 Hier gibt es nicht nur Bücher und Schreibwaren sondern auch Milch und Kuchen z.B. Pflaumenkuchen
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 Nur fröhliche Gesichter sind hier zu sehen. Aber auch zu anderer Zeit ist das so !! Genießen ist die Devise !
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 Der Versuch von Herbert, seine Elisabeth "einzutüten" ,schlägt fehl...aber der Regen ist schon wieder vorbei
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 Bei sovielen Schildern und zu überquerenden Strassen.. ..ist immer Vorsicht geboten , dass alle mitkommen.
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  Da wir bei dieser Tour leider kein richtiges Nachtbüfett bieten konnten, war  es gut das Manfred.... ...in  dem Tante Emmaladen  Pflaumenkuchen gekauft hatte
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 Nachdem Anni den Kuchen in 25 kleine Stücke aufgeteilt hatte, begann Manfred mit der Verteilung bzw Fütterung.  Dem Spass nach ,den wir dabei hatten . müssten es " sehr große" Stücke gewesen sein.
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 Ein letzter "Schlürschluck " noch und dann gehn auch diese Herren ins Bett  Die wunderschöne Hauskapelle

5. Tag

Nachdem nach dem Frühstück alle Koffer verladen waren – Georg Kahler holte sie mit dem Auto und Anhänger ab – machten wir ein Gruppenfoto vor dem Haus und die Schwester winkte uns zum Abschied mit einem Fähnchen. Wider Erwarten verlief die Fahrt durch Münster reibungslos und wir fuhren Richtung Telgte weiter. Unterwegs verabschiedete sich Günter Hölting von uns um später im Heuerstübchen wieder zu uns zu stoßen. Ab jetzt übernahm Werner Hehemann allein die Führung. Gegen 11.00 Uhr erreichten wir Telgte und sprachen in der Kapelle ein kurzes Gebet. Nach einer kurzen Pause ging es durch die Emsauen weiter in Richtung Milte. Dann geschah das, was man nicht voraussehen kann. Kurz vor Vinnenberg stürzte eine Teilnehmerin und mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Inzwischen ist sie wieder auf dem Weg der Besserung. Alle Teilnehmer wünschen ihr baldige Genesung. Eines ist bei diesem Sturz allen ganz klar geworden,dass das Tragen eines Helmes absolut wichtig ist, denn er schützt vor schweren Kopfverletzungen!!!

Mit etwas gedrückter Stimmung setzten wir unsere Fahrt fort und machten in Glandorf Mittagspause, Hier hatte Werner Hehemann das Essen bereits telefonisch bestellt. Über Lienen und Bad Iburg ging es weiter gen Hagen. Zwischenzeitlich erreichte uns doch noch der Regen, der dann aber in Bad Iburg schon wieder aufhörte. Nachdem alle den Amtsweg erklommen hatten, ließen wir im Heuerstübchen bei Kaffee und Kuchen die Fahrt ausklingen.

Bei dieser Gelegenheit gab Werner Hehemann uns die Zusage, dass er für nächstes Jahr wieder eine Tour planen und durchführen will, soweit es seine Gesundheit zulässt. Er bekam Applaus.                                                       Gesamt ca. 280 km

Uns als Teilnehmer, und ich glaube, ich kann da für alle sprechen, bleibt nur noch wieder einmal D A N K E zu sagen für die vielen Vorbereitungen, die im Vorfeld schon nötig sind, für die ganze Organisation und letztlich für die Durchführung. Unser Dank geht an Werner Hehemann für alle Vorbereitung und Durchführung, an Günter Hölting für die souveräne Führung durch allen Straßendickicht und Kartenlesen, für Herbert Winter, der immer aufgepasst hat, dass alle auch mitgekommen sind und an Manfred Heinsch für die vielen Lieder, Gitarrenspiel, Fotos und auch für die Gestaltung der Homepage und des Schaukastens und nicht zu vergessen Anni Witte, die diesen tollen Bericht verfasst hat ! Danke an alle Teilnehmer/Innen für die wunderbare Fahrt. Mögen noch viele folgen!

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 Ein letztes Frühstück... ...und dann kommt Georg Kahler und holt unser Gepäck ab
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 An Annegret kommt so schnell keiner vorbei, sie ist für die Abrechnung zu ständig und da kennt sie kein Pardon !
 Ein seltenes Bild von der Leiterin des Hause...ein Zufallsprodukt ??
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 Endlich , bald haben wir die Ampeln hinter uns !!und das Fahren ist nicht mehr so stressig !  In Telgte bei der Muttergottes legen wir natürlich auch eine Pause für ein kurze Gebet ein
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 Der Abschluß verbunden mit Kaffee und Kuchen... ...findet im Heuerstübchen in Hagen statt
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 Zum Schluß bedankt sich Werner bei allen, dass alles so gut geklappt hat. Mit dem Ziel der nächsten Tour 2018 wollte er aber noch nicht so ganz "rausrücken" , aber gefahren wird...hat er versprochen !!