Bereits früh am Morgen um 07.30 Uhr trafen sich 26 Personen auf dem Rathausparkplatz in Hagen, um die „gläserne Bäckerei“ Wellmann an der Birkenallee in Osnabrück zu besichtigen. Trotz Straßenglätte und leichtem Schneetreiben kamen alle sicher und heile an.

Johannes Külkens, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Natalie die Bäckerei Wellmann in der dritten Generation leitet, begrüßte die Gäste sehr herzlich. Nach dem Überziehen der Schutzkleidung (einschließlich der typischen Bäckerkappe) ging es zunächst in das Lager. „Wir beziehen unsere Rohware weltweit, bemühen uns jedoch (soweit das geht) , bei lokalen Anbietern zu kaufen. So kommen zum Beispiel unsere Erdbeeren und Himbeeren aus Glandorf“ sagte Johannes Külkens. Riesig waren auch die Mehlsilos. „Rund 25 Tonnen Weizenmehl, das ist immer ein ganzer Sattelzug voll, fassen die Silos. Bei Wellmann werden keine Bachmischungen verwendet. Wir backen nach alten Rezepten und setzen den Teig selber an. Nur das Schwarzbrot kaufen wir zu. Auch sämtliche Kuchen und Torten produzieren wir hier in Atter,“ erzählte der Chef weiter. 26 Filialen in und um Osnabrück betreibt die Bäckerei Wellmann und beschäftigt ca. 280 Mitarbeiter. Und dann ging es in die Backstube. „ Hm - riecht das hier aber lecker“ meinte viele der Besucher. In der großen Halle konnten die Teilnehmer sehen, wie die verschiedenen Mehlsorten und die weiteren Zutaten Gramm genau abgewogen, in große Edelstahlgefäße gefüllt und zu den Knetmaschinen geschoben wurden. Je nach Rezept werden die Teige hier bis zu 30 Minuten geknetet und anschließend portioniert, bevor die Brote und Brötchen in den Ofen geschoben werden. Nach dem Abkühlen werden die Backwaren verpackt und entsprechend für den Versand zur jeweiligen Filiale zwischengelagert.

Von der Bäckerei ging es nun in die Konditorei, wo die Kuchen und Torten hergestellt werden. „ Das ist alles Handarbeit und mit viel Aufwand verbunden“ sagte Carl Ferker, Leiter der Konditoreiabteilung, den Gästen. Erst in knapp 7 Wochen ist Ostern – aber wie der Patissier aus einzelnen Marzipanteilen Osterhasen formt, konnten die Besucher aus nächster Nähe bestaunen.

Nach der rund einstündigen Führung ging es nun zum gemütlichen Teil der Veranstaltung.

Der Tisch war reserviert und nach den vielen angenehmen Gerüchen in der Backstube hatte jeder Appetit auf ein leckeres Frühstück.

 

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 trotz Schneetreiben und Glatteis - alle sind sicher angekommen modern, einladend und super sauber der Verkaufsraum und das Cafe 
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 das Frühstücksbüffet ist bereits aufgebaut ein Blick in die "gläserne" Backstube
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 die Zutaten sind grammgenau abgewogen und warten vor der Knetmaschine  durch ein Rohrsystem kommen die Zutaten aus dem Lager, werden abgewogen und gelangen durch den Trichter im Hintergrund in die Rührschüsseln
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 Herr Külkens erklärt einen der Backöfen ein Wagen, voll beladen mit Blechen von Butterkuchen, wartet darauf, in den Ofen geschoben zu werden 
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 so sehen Bleche mit Butterkuchen aus - vor dem Backen  und so sieht der fertige Butterkuchen aus - schade nur, dass man im Internet nicht den herrlichen Duft riechen kann 
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 auf diesem Blech werden Brote und Brötchen gebacken  kurze Sichtkontrolle; .......ob der Kuchen schon fertig gebacken ist ?
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 Herr Külkens hat sooooo viel zu erzählen  hier warten die fertigen Backwaren - nach Filialen geordnet - auf den Weitertransport
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 die Böden sind gebacken und bereits abgekühlt  die Böden werden eingestrichen.... und schon bald sind die Hawai-Schnitten fertig
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 Kirschen - ob daraus eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte wird??  leckere Mandelhörnchen .... warten auf ihre Verpackung
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 einige Einzelteile für die Osterhasenproduktion
 Füße und Rumpf der Osterhasen
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 typisch für einen Hasen sind die langen Ohren

 wir freuen uns auf das Frühstück -

Herr Külkens und Herr Ferker wünschen uns einen guten Appetit

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die Besichtigung hat allen sehr gut gefallen und das Frühstück war super!! 

Herr Külkens, vielen Dank dass wir Ihre "gläserne" Backstuben besichtigen konnten und Sie  (und Herr Ferker)  sich die Zeit für die Führung genommen haben!!