Bernhard Schopmeyer ist 1900 in Hagen geboren. 1926 wurde er als Arbeitersekretär in die Osnabrück KAB-Diözesanleitung berufen. Er war politisch aktiv und hat sich für die Belange der Arbeiter eingesetzt. Mit der Machtergreifung Hitlers 1933 wurde seine Arbeit behindert. Im Zusammenhang mit dem Attentat auf Hitler 1944 erhielt er auch Besuch von der Gestapo. Er war Vater von 6 Kindern und wurde 6 Wochen nach Kriegsende im Bürgerpark in Osnabrück hinterrücks erschossen.

Sein Gehalt was er bei sich trug wurde nicht geraubt. Es wird vermutet, dass Nazis befürchteten, dass er aus der Nazizeit heraus "zuviel" wußte und dass er daher sterben mußte. 

Die KAB gedenkt vieler mutiger Menschen, die in der schweren Zeit Rückgrat bewiesen haben und dafür ihr Leben lassen mussten. Die Messe in St. Martinus Hagen zui seinem Gedenken wurde von der KAB mitgestaltet - siehe auch die nachfolgenden Bilder.

 

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 Rainer Apke bei der Lesung  und Marga Apke mit den Fürbitten.
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 Unser Präses Hermann Hülsmann ging in seiner Ansprache auf das Leben Bernhard Schopmeyers ein
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 Schön, dass bei KAB-bezogenen Anlässen  immer unser KAB Banner getragen wird.
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 In Coronazeiten halten wir in der Kirche  und ausserhalb immer den richtigen Abstand ein.